Aktionsbericht zum Norla-Aktionstag am 03. September 2011

Ab ca. 11 Uhr morgens versammelten sich rund 50 Aktivist_innen vor dem Haupteingang des Norla-Messegeländes, um gegen die dort zur Schau gestellte und praktizierte Tierausbeutung der Landwirtschaftsbetriebe zu demonstrieren. An die Besucher_innen, die vor dem Haupteingang des Messegeländes warteten, wurden Flugblätter verteilt. Durch Redebeiträge wurde immer wieder auf die zentralen Anliegen der Demonstration aufmerksam gemacht: „Vielleicht gehören Sie auch zu den vielen Familien, die die Norla besuchen. Vermutlich möchten Sie ihren Kindern einmal echte Kühe oder Schweine zeigen. Die Tiere, die sie auf der Norla sehen können, sind jedoch Tiere, die in ihrem Leben nichts anderes als systematische Gewalt erfahren haben.“
Neben Bauern und Landwirten waren die meisten Besucher_innen tatsächlich Familien mit Kindern, die auf die Proteste unterschiedlich reagierten – zum Teil mit Interesse, zum Teil aber auch mit Ablehnung oder Aggression. Ignorieren konnte die Proteste jedoch niemand. Alle, die die Messe durch den Haupteingang betraten oder verließen, mussten einen Streckenabschnitt passieren, auf dem auf beiden Seiten Transparente gehalten wurden, mit Aufschriften wie „Norla stoppen!“ und „Tiere sind
keine Ware“. Um 16 setzte sich ein Demonstrationszug in Bewegung, der entlang des Norlageländes verlief. Somit konnten auch die entlegeneren Bereiche der Messe erreicht werden. Unter anderem konnte eine unter freiem Himmel stattfindende Pferdeshow erfolgreich gestört werden.
Die AktivistInnen blieben bis zum Ende der Messe vor Ort, um auch die letzten BesucherInnen und Aussteller noch zu erreichen, und verließen den Kundgebungsplatz erst nach 18 Uhr.
Wir danken allen, die an diesem Tag nach Rendsburg gekommen sind, um unsere Aktion zu unterstützen!

Eine ausführliche Auswertung des Aktionstages wird in Kürze folgen.

Für die Befreiung der Tiere
Aktionsbündnis Norla Stoppen

norlastoppen.blogsport.de
norla-stoppen@riseup.net


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