Plakate „Anzahl ermordeter Tiere“

Unter Material findet ihr jetzt die Druckvorlagen zu den sechs Schildern mit der Anzahl ermordeter Tiere 2012 getrennt nach Spezies.

Gerne verbreiten, teilen und natürlich auch ausdrucken und auf euren eigenen Demos verwenden ;-)

Gemeinsame Anfahrt aus Hamburg und Kiel

Auf unserem Blog findet ihr nun alle nötigen Informationen für eine gemeinsame Anreise aus Hamburg und Kiel mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Hamburg

Treffpunkt: 7:45 Uhr vor dem db-Reisezentrum
Abfahrt: 8:20 Uhr vom Gleis 6a

Für alle, die von Hamburg aus mit der Bahn zur Demo nach Rendsburg fahren möchten, ist eine gemeinsame Abreise vom Hamburger Hauptbahnhof geplant. Euer Reiseleiter wird sich um die Organisation der Tickets kümmern.

Kiel

Treffpunkt: 09:40 vor dem Infoschalter im Bahnhof.

Da der Bus in Rendsburg kurz vor der Ankunft abfährt, werden die Anreisenden aus Kiel ca. 15 Minuten ‚zu spät‘ bei der Demo sein.

Bitte seid pünktlich und vor allem auch freundlich zu unseren Reiseleitern ;-) In Rendsburg werden wir sowohl für die Kieler, als auch für die Hamburger wahrscheinlich einen oder mehrere Shuttle vom Bahnhof bis zum Messegelände anbieten.

Hier gibt es weitere Infos zur Anfahrt.

Mobi-Video ist online!

Ab sofort gibt es auch ein Mobi-Video, um für diese wichtige Aktion gegen die „Norla“ am 7. september 2013 in Rendsburg zu werben!

Bitte teilen und verbreiten! Ihr könnt es auch auf eurer Webseite einbetten (Code auf YouTube) oder direkt auf YouTube liken.

Konsequenzen von Bio-Fleisch und „Tierschutz“-Labels

Die Ideologie der „artgerechten“- oder „Bio-Haltung“

Auch in der „Bio-Haltung“ oder in Betrieben mit „Tierschutz“-Label sind die Produktionsabläufe an ökonomischen Prinzipien orientiert – mit bedeutsamen Konsequenzen für die dort ausgebeuteten Individuen. Die einzelnen Bedürfnisse von Tieren zählen nicht, sie sind der Erwirtschaftung maximalen Profits untergeordnet. So erweist sich sog. „Bio-Fleisch“ bei genauerer Betrachtung als ein ideologisches Konstrukt der Fleischindustrie und auch des Tierschutzes: Die grundlegenden Mechanismen der „Bio-Haltung“ oder Haltung um dem „Tierschutz“-Label zu genügen, sind die gleichen wie bei einer normalen „Haltung“: Auch hier werden Tiere zur Ware und zum Produktionsmittel funktionalisiert. Auch hier werden sie ihrer Freiheit und Individualität beraubt und am Ende ihres kurzen Lebens gewaltsam umgebracht.

Argumentationsfiguren wie die der „artgerechten Haltung“ oder der „humanen Schlachtung“ erweisen sich dabei als Rechtfertigungsstrategien, welche die Gewalthandlungen an Tieren, ihre Einsperrung und Tötung durch die Verharmlosung der Gewalt legitimieren sollen. Beide stellen Widersprüche in sich dar, denn eine „Haltung“, also die gewaltsame Einschränkung der individuellen Freiheit, kann niemals „artgerecht“ sein. Ebenso ist die Idee der „humanen“ Ermordung absurd. Ein Tier zu schlachten ist und bleibt Gewalt und somit in keiner Weise legitimierbar.

Mit der Benennung von Tieren als „Nutztier“ oder „Schlachtvieh“ wird die Existenz von Tieren und ihr Ausbeutungszweck bereits festgeschrieben. Derartige Bezeichnungen rufen den Anschein hervor, dass „Tiere doch dafür da sind“, um zu Objekten degradiert, eingesperrt, ausgebeutet und schlussendlich ermordet zu werden. Dieser Zustand wirkt natürlich und unveränderbar, ist jedoch nichts anderes als das Resultat des menschlichen Handelns es hat sich gesellschaftlich entwickelt und lässt sich ebenso überwinden.

Indem “Bio-Haltung” und “Tierschutz”-Labels dem Konsumenten vorgaukeln, es sei aus ethischer Sicht legitim Tiere auszubeuten und zu essen, solange es ihnen vor ihrem Tod „gut“ ergehe (was in der Realität nicht zutrifft), neigen Konsumenten dazu, nicht weiter über ihr Handeln nachzudenken und sich stattdessen auf diese vermeindlich “artgerechten” Haltungsformen zu berufen, wenn sie mit den Konsequenzen ihres Fleischkonsums konfrontiert werden. Während “Tierschutz”-Label suggerieren Tiere zu „schützen“ und die “Bio-Haltung” vorgibt Tiere müssten in der “Bio-Industrie” nicht leiden, führt diese Art des Fleisch-Marketings dazu, dass einige KonsumentInnen weiterhin nicht auf Fleisch verzichten und somit immer noch Tiere für ihre Zwecke ausgebeutet und ermordet werden.

Die Überwindung der Unterdrückung von Tieren, also ein Ende der systematischen körperlichen und psychischen Verletzungen an ihnen durch Menschen, sollte grundlegendes Merkmal einer freien und solidarischen Gesellschaft sein.

Weitere Infos:

- Die Bio-Lüge

- Tierschutzbund-Fleischlabel in der Kritik

Mobilisierungs Flyer Kopiervorlage

Ab sofort könnt ihr unter „Material“ unseren Mobilisierungs Flyer als Kopiervorlage herunterladen, sowohl als Farb- als auch als Schwarz/Weiß-Optimierte Version, um in eurer Stadt und natürlich auch anderswo für die Demo gegen die Norla zu werben und weitere UnterstützerInnen auf diese tierausbeuterische Messe aufmerksam zu machen.

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> Druckversion (Farbe) hier herunterladen
> Druckversion (Schwarz/Weiß) hier herunterladen

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Darüber hinaus findet ihr dort jetzt auch Bilder in passendem Facebook-Titel Format, welche gerne in das eigene Profil eingebaut werden können.